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Integrations Sexpositive Events

Was mache ich denn jetzt,
um „zu integrieren“?

 

Hier ein paar Erfahrungen, Gedanken und Ideen

Erst einmal „musst“ du gar nichts tun. Die Forschung zeigt, dass wir am besten lernen – also auch integrieren – wenn wir Freude bei etwas haben und das Erlebnis mit Gefühlen verknüpft ist. Da hast du bei einem sexpositiven Event schon mal ziemlich gute Voraussetzungen  - Hoffe ich zumindest :-). Und gleichzeitig tut es gut etwas aufregendes oder intensives aktiv verarbeiten zu können.

Hier ein paar ganz konkrete Tipps

  • Schreibe auf, was dich bewegt.

    • Gehe dabei z.B. von der Frage aus „Was bewegt mich jetzt, wenn ich an das Erlebnis zurückdenke?“

    • Was ist die Essenz von dem, was du für dich mitnehmen willst? Schreibe es richtig schön auf und hänge es dir an einen Platz, den du liebst. Dort wirst du daran erinnert.

  • Erzähle es einem dir lieben Menschen. Nutze zum Beispiel folgende Übung: „Ich möchte dir gerne etwas erzählen und mich dabei wirklich mit meinem Innersten zeigen. Was das wirklich ist, weiß ich noch gar nicht so genau. Ich bitte dich, mir einfach nur für 15 Minuten zuzuhören."      

  • Triff dich mit einem anderen Menschen vom Workshop und unterhaltet euch bei einem Tee, Spaziergang oder in der Sauna darüber, wie die Erlebnisse in euch nachklingen. Und dann probiert alles, was ihr schon immer mal probieren wolltet, gleich aus…    ;-)

 

  • Höre auf deinen wundervollen Körper – was ruft dich?

 

 

  • Stille & Ruhe

    • Ein Spaziergang alleine im Wald?

    • Ein Bad mit Lavendelduft und Kerzenschein?

    • Eine geleitete oder stille Meditation?

 

  • Bewegung!

    • Tanz, was in dir ist. Setz dir Kopfhörer auf oder dreh die Boxen auf und bewege, was sich in dir bewegen will. Tanz deine Trauer! Deine Lebendigkeit! Deine Wut! Deine Sexualität! Deine Verbundenheit mit dir, mit dem Leben!

    • Schüttele dich! Irgendwas steckt fest? Du weißt nicht was es ist? Lass sich deinen Körper schütteln und erlaube dir dabei tief zu atmen.

  • Atme!

    • Nutzen den Atem als Anker für das Hier und Jetzt. Auch hierfür findest du angeleitete Meditationen

 

  • Hole dir Unterstützung

Das, was in dir ist, fühlt sich überfordernd an? Teile dich mit! Einer Freundin oder einem Freund. Tritt mit der Workshopleitung in Kontakt oder hole dir andere professionelle Unterstützung. Z.B. eine Einzelsitzung bei einer psychosozialen Beratungsstelle oder in einer Praxis für Psychotherapie.

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